Etikettieren von Industriechemikalien
Etikettierungen von Industriechemikalien umfassen viele verschiedene Anwendungen, darunter chemische Massengüter, Öle und Farben sowie Produkte für Bauwesen und Landwirtschaft. Besonders Etiketten im Außeneinsatz erfordern Strapazierfähigkeit, z. B. Beständigkeit gegen Wasser und Chemikalien.
Ein Beitrag zur Produktsicherheit
Chemieetiketten spielen auch eine wichtige Rolle für die Produktsicherheit durch Identifizierung der Produkte und möglicher gefährlicher Komponenten. Nach der neuen EU-Gesetzgebung sind die Hersteller verpflichtet, Substanzen und Zusammensetzungen zu klassifizieren und auf dem Etikett anzugeben. BS 5609 ist die gesetzliche Norm für die Haltbarkeit von Etiketten auf Seetransporten.
Verschiedene Materialien für Innen- und Außeneinsatz
Besonders für Produkte, die in geschlossenen Räumen gelagert oder verwendet werden, wählt man zurzeit meist Standardpapiere oder -folien.
Bei Außenanwendungen geht der Trend gemäß den vom Endanwender gestellten Anforderungen hin zu Standardfolien oder spezialbeschichteten Folien wie UPM Raflatac’s Polyprint 100 und Syntransfer. Matte Qualitäten dominieren, doch der Einsatz von glänzenden Folien nimmt zu.
Druckverfahren für jeden Bedarf
Die wichtigsten Druckverfahren im Bereich Industriechemikalien sind Flexo- und UV-Buchdruck. Für variable Informationen werden meist Thermotransfer- und Lasersysteme genutzt. Das Bedrucken von Folienetiketten mit Lasergeräten erfordert Spezialfolien wie UPM Raflatac’s Polylaser oder PE-Laser.
Sicherheitsanforderungen und Zertifikate
Das Etikettieren von Industriechemikalien erfordert fachgemäße Obermaterialien und Klebstoffe, die den Anforderungen der Branche entsprechen. UPM Raflatac’s Produkte erfüllen die gesetzlichen Bestimmungen z. B. über Schwermetalle oder den Einsatz auf See.